Lebenswerte Schweiz

Diskussionswürdig?!


Bekämpfung von invasiven Neophyten:

SCHUTZ DER BIODIVERSITÄT ODER XENOPHOBIE?

Während sich pro natura seit Jahren für die Bekämpfung invasiver Neophyten einsetzt, mit der Begründung, dass invasive gebietsfremde Arten eine der grössten Bedrohungen für die Biodiversität darstellen (siehe Link: pro natura), schreibt reformiert., das Informationsorgan der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz, in seiner an 348'817 Berner Haushalte verteilten Juni-Ausgabe, dass die Bekämpfung invasiver Neophyten unschön und unnötig sei und ein Ausdruck für Xenophobie, also Fremdenfeindlichkeit (siehe Link: "Kampf gegen Fremdes in Wald und Flur" [320 KB] ).

Wer hat nun recht? Zeigt sich in der Bekämpfung der invasiven Neophyten durch die pro natura deren Fremdenfeindlichkeit oder outet sich die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz mit ihrem Einsatz für die invasiven Neophyten als Gegnerin der Biodiversität, also der Artenvielfalt, zugunsten der natürlichen Auslese, des Survival of the Fittest?

Siehe auch:
Schreiben an und Stellungnahme von pro natura: Link [528 KB]
Schreiben an
Zeitschrift reformiert. (keine Stellungnahme): Link [430 KB]


Ist masslose Mobilität ein Menschenrecht?

IST EXZESSIVE DIGITALE KOMMUNIKATION EIN MENSCHENRECHT?

Fragen, die umso berechtigter erscheinen, wenn man die Billigstpreise für Mobilität und digitale Kommunikation in den Fokus stellt, die die Umwelt- und Klimaschäden, die unsere exzessive Mobilität, unsere exzessive digitale Kommunikation verursachen, in keinster Weise berücksichtigen.


Menschenrechte kritisch hinterfragen

Andres Loepfe, Mitglied von Ecopop, steht der moralischen Unanfechtbarkeit und "Ersatzreligion Menschenrechte" kritisch gegenüber. Oft widersprechen diese individuellen Grundrechte dem Wohl der Gemeinschaft als Ganzes. Loepfe fordert, den Menschenrechten auch Menschenpflichten gegenüberzustellen. Dies zum Wohle der Gemeinschaft und der Natur. (Quelle: ecopop Bulletin Nr. 81 / September 2018 / Seite 5)